Sehenswürdigkeiten auf Zypern

File 236Historische Sehenswürdigkeiten von 10 000 v. Chr. bis zur großen Teilung der Insel 1974 in eine griechische und türkische Republik verfeinern fast überall auf Zypern den typischen Strandurlaub mit kulturellen, überaus interessanten Anekdoten und Bauwerken. Nicht selten kann man beides direkt miteinander verbinden. Die wichtige archäologische Stätte von Koúrion mit ihren einzigartigen römischen Villen und Mosaikfussböden hat mit der Koúrion Bay sogar einen eigenen, wunderschönen Strand, der für seine gute Qualität mit der Blauen Flagge ausgezeichnet wurde. Ähnlich verhält es sich, wenn Sie das berühmte, neolithische Grabungsareal von Choirokoitía oder die mittelalterliche Johanniterburg von Kolóssi besuchen, die beide unweit der herrlich lauschigen Südküste von Limassol und Lárnaka liegen.

File 191Páfos an der Westküste ist als mythologische Geburtsstätte der Liebesgöttin Aphrodite sozusagen ein Must-See unter den zypriotischen Highlights. Kaum ein Urlauber hat die kleine, pittoreske Badebucht mit dem populären Aphrodite-Felsen Pétra tou Romioú nicht gesehen. Ganz in der Nähe gibt das antike Aphrodite-Heiligtum von Koúklia beeindruckende Einblicke in die Jahrtausende dauernde Verehrung der Göttin, die nicht nur für alles Liebende und Schöne galt, sondern auch die Schutzgöttin der Seefahrer und Fischer war. In Páfos finden Sie den Archäologischen Park Néa Páfos, ein hellenstisch-römischer Komplex mit Luxusvillen, öffentlichen Bädern und eindrucksvollen Mosaiken, die Geschichten aus der griechischen Mythologie erzählen.

File 239Viele mittelalterliche Kirchen und Klöster entstanden in den Bergen und Tälern des Tróodos-Gebirges. Einige unter ihnen sind UNESCO-Weltkulturerbe, darunter auch die Scheunendachkirche Moní Panagías tou Arakoú in Lagouderá aus byzantinischer Zeit. Über tausend Jahre alte Wandmalereien in restauriertem Zustand und von unschätzbarem Wert erleuchten den Innenraum der kleinen, unauffälligen Panagia Forviótissa Kirche. Im Moní Chrysorrogiátissa-Kloster gibt es eine Werkstatt, in der es seit langem Tradition ist, Ikonen zu restaurieren. Die Mönche bauen außerdem ihren eigenen Wein an, den Sie im idyllischen Klosterhof genießen können. Der größte Schatz der Insel ist das Kykkó Kloster, das kurz nach seiner Erbauung im 11. Jh. zum reichsten Pilgerziel seiner Zeit wurde. Heute besitzt es noch immer seine Kostbarkeiten und ist als Museum ein wunderbarer Ort, der es mit viel Atmosphäre schafft, seine Besucher in das christliche Mittelalter zu versetzen.

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Der Norden Zyperns hat nicht weniger kulturelle Sehenswürdigkeiten als der Süden, dennoch bleibt zu vermerken, dass die griechische Republik wesentlich mehr in die Erhaltung ihrer historischen Kulturgüter steckt als dies der türkische Norden vermag. Inzwischen wird allerdings auch dort erkannt, dass der touristische Sektor zum wirtschaftlichen Aufschwung beitragen kann. Kyrénia und das geteilte Nikosía sind kulturell die wichtigsten Städte in Nordzypern. Dort konzentrieren sich die Museen, die das archäologische Kulturgut der gesamten Insel von der Bronzezeit bis zum 19. Jh. aufbewahren wie das weitläufige Archäologische Museum in Nikosía. Das Erzbischöfliche Palais mit seinen herrschaftlichen Bauten, die an den immensen Reichtum der orthodoxen Kirche erinnern oder die Villa des Kornesios, eines christlichen Dragomans des 19. Jh., beeindrucken als einzigartige Bauwerke in Nikosía.

File 464In Kyrénia bildet die größte und besterhaltenste Burganlage, das Kastell Kyrénia, einen idealen Platz um zu entdecken, lernen und spielen. Wenige Kilometer von Kyrénia entfernt liegt das gotische Kloster Bellapais der Augustinermönche aus dem frühen 14. Jh., das als einziges auf ganz Zypern an die großen, gotischen Kathedralen des feudalen Europas erinnert. Salamis, eine der bekanntesten Ausgrabungsstätten der antiken Welt und in der Spätantike wichtigster Ort für die Etablierung des Christentums auf Zypern, liegt etwas nördlich von Famagusta und ist wunderbar mit einer Besichtigung dieser märchenhaft verfallenen Stadt zu verbinden.